• Man kann und sollte Druck auf die Firmen ausüben.
    z .B. durch Demonstrationen oder Unterschriftensammlungen
  • Man müsste bereit sein 1€ mehr pro Kleidungsstück auszugeben. Das würde das monatliche Gehalt einer Näherin mehr als verdoppeln.
  • Man sollte überlegen, wie viele Sachen man wirklich braucht und nicht die Kleidung nach ein- bis zweimal tragen gleich wegwerfen und wieder Neues kaufen.
  • Man sollte beim Einkaufen auf Gütesiegel achten. z.B.:


Vorsicht:  Logos und Siegel bieten oft nur Anhaltspunkte, aber keine Sicherheit! Daher veröffentlichen Organisationen wie die Christliche Initiative Romero oder das Freiburger Öko-Institut  immer wieder eigene Tests.

  • Beim Online-Shopping hilft zum Beispiel die Browser-Erweiterung "Avoid", in dem sie Hosen und Hemden ausblendet, die durch Kinderarbeit entstanden sind. Die App lässt alle Angebote von Firmenverschwinden, die nach der Liste des gemeinnützigen Vereins "Earthlink" in Verbindung mit Kinderarbeit gebracht werden. ( sie ist zur Zeit leider nur für Google Chrome und Safari erhältlich wird aber bald auch für Firefox kostenlos zu downloaden sein)
  • Auf Websites wie dem Future Fashion Guide helfen spezielle Suchmasken beim Einkauf. Kunden können hier zwischen verschiedenen Kriterien wie "lokal produziert", "sozial engagiert" oder "Bio-Materialien" wählen und gleichzeitig angeben, nach welchem Kleidungsstil sie suchen. Auf der Seite erscheinen dann mehrere Shops, die den ausgewählten Eigenschaften entsprechen.

ACHTUNG: Einen totalen Boykott von billigen Klamotten aus Asien aufzurufen, würde den Näherinnen schaden, da sie so ihre Arbeit verlieren könnten.