3. Ihre Unterstützung

Was können Käufer/innen tun, um die Situation der Näher/innen zu verbessern?


Wir haben in der Klasse eine Diskussionsrunde durchgeführt, bei der wir die obengenannte Frage erörterten. Dabei sind wir zu Folgenden Ergebnissen gekommen: 

  • Man könnte Druck auf die Firmen ausüben.
    z .B. durch Demonstrationen oder Unterschriftensammlungen
  • Man müsste bereit sein 12 Cent mehr pro Kleidungsstück auszugeben. Das würde das Monatliche Gehalt einer Näherin mehr als verdoppeln.
  • Man sollte beim Einkaufen auf Gütesiegel achten. z.B:


Vorsicht:  Logos und Siegel bieten oft nur Anhaltspunkte, aber keine Sicherheit! Daher veröffentlichen Organisationen wie die Christliche Initiative Romero oder das Freiburger Öko-Institut  immer wieder eigene Tests.

 


 

  • Beim Online-Shopping hilft zum Beispiel die Browser-Erweiterung "Avoid", in dem sie Hosen und Hemden ausblendet, die durch Kinderarbeit entstanden sind. Die App lässt alle Angebote von Firmen verschwinden, die nach der Liste des gemeinnützigen Vereins "Earthlink" in Verbindung mit Kinderarbeit gebracht werden. ( sie ist zur zeit leider nur für Google Chrome und Safari erhältlich wird aber bald auch für Firefox kostenlos zu downloaden sein)

  • Auf Websites wie dem Future Fashion Guide helfen spezielle Suchmasken beim Einkauf. Kunden können hier zwischen verschiedenen Kriterien wie "lokal produziert", "sozial engagiert" oder "Bio-Materialien" wählen und gleichzeitig angeben, nach welchem Kleidungsstil sie suchen. Auf der Seite erscheinen dann mehrere Shops, die den ausgewählten Eigenschaften entsprechen 
Website Übersetzung