2. Die Aktionen

2.1 Schülerbefragung

Um uns die Meinung einiger Schüler einzuholen befragten wir Schüler verschiedener Altersgruppen zu unserem Thema. Die Schüler sollten folgendes Blatt ausfüllen:

Um uns die Meinung einiger Schüler einzuholen befragten wir Schüler verschiedener Altersgruppen zu unserem Thema. Die Schüler sollten folgendes Blatt ausfüllen:

Umfrage zum Thema: Billige T-Shirts – Wer zahlt den Preis?

Klasse:                 5             7             10           12          

 Ich bin ein:    Mädchen                    Junge

  1. In welchem Laden kaufst du am meisten ein?

    H&M             C&A                      New Yorker                       Primark                       1982                        _______     

     

  2. Weißt du, in welchen Ländern und unter welchen Umständen bei diesem Laden produziert wird?

    Ja, ist mir egal                           Ja, das gefällt mir auch nicht                      Nein                     

                                                           Aber was soll man machen…    

    Keine Ahnung, interessiert                                __________________________________

    mich nicht  

                                                                                                                                        

  3. Was ist dir wichtiger? Die Kleidung, die ich kaufe, sollte…

    … möglichst billig                     …fair produziert                … egal ob fair gehandelt, hauptsache schön

    sein

     

  4. Die Näherinnen in Bangladesch bekommen für ein T-Shirt, das in  Deutschland für 2,99€ verkauft wird, gerademal 3ct. Was kann man deiner Meinung nach tun um die Situation der Arbeiter/innen zu verbessern?  Wärst du bereit 3€ mehr für ein T-Shirt auszugeben?    Ja        Nein

    _______________________________________________________________________________

    _______________________________________________________________________________


Die Ergebnisse der Befragung, die wir an 100 Schülern durchführten haben wir in Form von Diagrammen verdeutlicht, sodass Sie einen guten Überblick erhalten. Da wir Schüler der 5. bis 12. Klasse befragt haben, ist dies auch eine gute Darstellung der Bevölkerungsmeinung. Auf dieser Internetseite haben wir noch einmal eine Onlineumfrage gestartet, an der auch Sie teilnehmen können. Die Ergebnisse dieser Online-Fragen können Sie direkt unter den jeweiligen Fragen ablesen. Die Diagramme, welche wir aus den Schülermeinungen geformt haben sehen wie folgt aus:

2.2 Verteilung von Flugblättern


Billige T-Shirts - Wer zahlt den Preis?
Mehr als 100 Tote bei Feuer in Textilfabrik – Textilketten dürfen nicht weiter über Leichen gehen"


12Stunden Schwerstarbeit?

35 € im Monat?

Arbeitsplatz mit Einsturzgefahr?


Nicht mit uns!

  • Verstöße gegen Menschenrechte

  • schlimme Unfälle aufgrund miserabler Sicherheitsvorkehrungen
    (Brände, einstürzende Fabriken...)

  • Kinderarbeit

     

    das sind nur ein paar Probleme der Produktion von Billigtextilien.

     

    Aber :

    Wer verdient eigentlich wie viel an einem T-Shirt, das in
    Deutschland 5 € kostet?

    Unter welchen Bedingungen müssen Näher/innen wirklich arbeiten?

    Inwieweit wird auf die Forderungen der Arbeiter eingegangen?

     

    Was können Sie tun? Informieren Sie sich auf unserer Website!:

    http://billiget-shirtswerzahltdenpreis.jimdo.com

     


2.3 Starten einer Kettenmail

Wir haben den Versuch aufgestellt, mit einer Kettenmail möglichst viele Leute zu erreichen und über dieses Thema zu informieren. Die Aktion starteten wir am 12.10 2014 ,  16:00 Uhr.

Ergebnisse sind abzuwarten. Die Mail enthält folgenden Text:

Billige T-Shirts - Wer zahlt den Preis?


Diese Kettenmail ist ein Teil unserer Aktion, die wir im Rahmen des diesjährigen Schülerwettbewerbs zur politischen Bildung durchgeführt haben. Wir haben uns mit der Problematik der Produktion von Billigtextilien in außereuropäischen Ländern wie Bangladesch auseinandergesetzt und das Ergebnis auf unserer Homepage veröffentlicht.

JETZT BRAUCHEN WIR IHRE HILFE!

Unser Ziel ist es andere Menschen auf das Problem aufmerksam zu machen, um sie dazu zu bewegen bewusster einzukaufen!

1. Bitte senden Sie diese E-Mail an 3 ihrer Freunde oder Bekannten. Nur so kann unser Projekt bekannt werden.
2. Informieren Sie sich über unsere Website. Dort erfahren Sie mehr zur Problematik und können erfahren, was SIE tun können, um etwas an der aktuellen Situation zu ändern.
3.Schicken Sie uns eine Mail. Diese dient dazu, dass wir erfahren, wie viele ein Teil dieser Kettenmail geworden sind.Das dauert nur wenige Minuten, und Sie können uns damit tatkräftig unterstützen!

Die Mail sollte Enthalten:

Betreff: Kettenmail: "Billige T-Shirts - Wer zahlt den Preis?"
Text: Kettenmail erhalten!

Wenn Sie wollen können Sie der Mail ein Bild zum Thema beifügen, dass Sie stark bewegt hat. Dieses würden wir dann auf unserer Website veröffentlichen.

Wir zählen auf Ihre Unterstützung. Bitte besuchen sie unsere Website:

Dort finden Sie neben allen Informationen zu unserer Aktion auch ein Gästebuch, indem Sie uns Ihre Meinung zu unserem Projekt/dem Thema mitteilen können.

Wir freuen uns auf Ihre Beiträge!

Mit freundlichen Grüßen:

Klasse 10c des Martin-Luther-Gymnasiums Frankenberg/Sachsen


Auswertung:

Unsere Aktionen

 

Nachdem wir uns über einen längeren Zeitraum mit dem Thema „Billige T-Shirts wer zahlt den Preis“ auseinandergesetzt haben und unsere Ergebnisse in einer Mappe zusammen gestellt hatten, haben wir nun die Aufgabe unsere Ergebnisse an die Öffentlichkeit heranzutragen, um möglichst auch andere Leute dazu zu bringen, sich über das Thema zu informieren und den Wunsch zu wecken den Näherinnen und Nähern zu helfen. Dazu sollten wir eine Aktion zum Thema durchführen. Anfangs hatten wir die Idee irgendetwas an der Schule zu machen, haben uns dann aber überlegt, dass man so hauptsächlich Jugendliche anspricht. Wir wollten allerding alle Altersgruppen erreichen. Deshalb haben wir als erste eine Umfrage in der Schule gemacht. Wir haben sie in verschiedenen Klassenstufen durchgeführt und hinterher die Ergebnisse mit Hilfe von Diagrammen ausgewertet. Gleichzeitig haben wir eine Website erstellt(http://www.billigetshirtswerzahltdenpreis.jimdo.com), auf der wir unsere Projektergebnisse veröffentlichten. Außerdem haben wir noch einige Hintergrundinformationen auf die Seite gebracht, die aufgrund der beschränkten Seitenanzahl nicht mehr in unsere Mappe gepasst haben. Die Leser können sich informieren, wie Sie konkret helfen können oder worauf sie beim Kleiderkaufen achten sollten. Außerdem können Sie Kommentare auf unsere Website schreiben, uns spezielle Fragen stellen oder sich mit anderen Besuchern über das Thema austauschen. Es gibt auch die Möglichkeit über verschiedene Fragen abzustimmen und sich hinterher eine Statistik anzeigen zu lassen, wie andere abgestimmt haben.
Um auf unsere Seite aufmerksam zu machen haben wir Flugblätter erstellt, die wir an Lehrer, Schüler und an Passanten in der Stadt verteilt haben. Außerdem haben wir eine Kettenmail gestartet, die auf die Problematik der billigen Kleidung aufmerksam machen soll. Diese enthielt einen Link zu unserer Seite und die Bitte die Mail an mindestens drei Freunde oder Bekannte weiter zu schicken. Wir befürchteten, dass viele die Mail nur in den Spamordner schieben würden. Doch unsere Angst war unbegründet. Wir haben viele Rückmeldungen von Leuten bekommen, die wir nicht selber angeschrieben haben. Das hat uns natürlich sehr gefreut. Auch, dass so viele verschiedene Altersgruppen vertreten sein würden, hätten wir nicht erwartet. Die meisten Rückmeldungen kamen zwar aus Deutschland aber wir haben auch ein paar Antworten aus anderen Ländern erhalten. Zum Beispiel aus Österreich, Frankreich, den USA, Mexiko und sogar Peru.

Aus diesem Grund haben wir unserer Seite eine Übersetzungsfunktion hinzugefügt, sodass sie auch in anderen Sprachen lesbar ist. Insgesammt haben wir bisher über 200 Besucher aus 6 Nationen und hoffen, dass wir unseren Besuchern ein wenig nahe legen konnten, wie bedeutend das Thema ist, sodass sie in Zukunft etwas bewusster damit umgehen. Wir werden unsere Website natürlich weiter führen und hoffen, dass wir noch viel mehr Menschen auf das Problem aufmerksam machen können.

 

 

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